Herzlich willkommen in der

Ref. Kirchgemeinde Thalheim AG

Wir sind eine kleine aber lebendige Kirchgemeinde im Schenkenbergertal, unweit von Brugg und Aarau gelegen und freuen uns über Ihren Besuch.

 

Auf dieser Homepage finden Sie viele wichtige Informationen rund um unsere Kirchgemeinde, unsere Gottesdienste, unsere Angebote sowie über unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Wir wünschen Ihnen beim Entdecken unserer Kirchgemeinde viel Vergnügen!

 

Ihr Pfarramt und Ihre Kirchenpflege Thalheim

 

 

 

Kirchgemeinde aktuell

Talgottesdienst 03.02.2019

Am nächsten Sonntag, den 03.02.2019 feiern wir mit unseren Nachbargemeinden gemeinsam Gottesdienst.

 

Mit anschliessendem Apéro!

 

Sie alle sind recht herzlich eingeladen!

Bärenkino 21.02.2019

BlacKKKlansman, Thriller USA 2018, 136 Min., FSK 12

 

Die frühen 1970er-Jahre: Der Polizist Ron Stallworth tritt als erster Afroamerikaner seinen Posten als Polizist in Colorado Springs an. Entschlossen, sich einen Namen zu machen, startet er eine aberwitzige und gefährliche Mission: den Ku-Klux-Klan zu infiltrieren, blosszustellen und zu Fall zu bringen. Ein Film des Kultregisseurs Spike Lee, nach wahren Begebenheiten, kraftvoll, beeindruckend sowie aufgrund der jüngsten Rassenunruhen in Charlottesville USA, hochaktuell!

 

Familiengottes-dienst 24.02.2019

Am Sonntag den 24.02.2019 feiern wir unseren ersten Familiengottesdienst im neuen Jahr.

 

Wir machen uns Gedanken über die Kindheit von Mose bis hin zu seiner Berufung durch Gott am brennenden Dornbusch.

 

Dieser erste Teil bildet den Auftakt einer ganzen Reihe zur Mosesgeschichte, welche uns durch alle Familiengottesdienste bis zur Tauferinnerung am 20.10.2019 begleiten wird.

 

Gross und Klein sind alle herzlich zu diesem Familiengottesdienst mit anschliessendem Apéro eingeladen!

 

Der Flyer Familiengottesdienste 2019 kann hier heruntergeladen werden!


Rückblicke

Sonntagsschulweihnachten

Am dritten Advent, dem 16.12.2018 feierten wir unsere wunderbare Sonntagsschulweihnachten und damit den letzten Familiengottesdienst in diesem Jahr.

 

Die ganze Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt und alle freuten sich gehörig auf das spannende, lustige und tiefgründige Singspiel

"D'Wienachtsräuber" von Andrew Bond. Das Publikum lernte daraus, dass das grösste Geschenk von Weihnachten weder unter dem Christbaum liegt noch in Geschenkpapier eingepackt ist, sondern es ist Jesus Christus, Gottes Sohn!

 

Im Anschluss an den Familiengottesdienst gab es ein gemütliches Zusammensein bei warmen Getränken und Weihnachtsgebäck im Gemeindesaal, wo noch lange über den wunderschönen Abend und die grossartige Sing- und Schauspielleistung der Kinder gesprochen wurde! Bei dieser Gelegenheit wurden von der Kirchenpflegepräsidentin, Frau Silvia Schneider, alle Leiter- und Helferinnen der Sonntagsschule sowie der Singschar recht herzlich verdankt. Diesem Dankeschön möchten auch wir uns anschliessen und noch einmal allen guten Seelen, die dieses Erlebnis für jung und alt ermöglicht haben, von ganzem Herzen danken!

 

Anbei einige Impressionen:

Gedankenstrich 2019: Norbert Bischofberger von SRF "Sternstunde Philosophie"

 

 

«Da hatte ich Tränen in den Augen!» gestand Norbert Bischofberger den Besucherinnen und Besuchern im Zentrum Lee in Riniken. Zur diesjährigen Veranstaltung in der Reihe «Gedankenstriche – Vorträge zur Bedeutung des Evangeliums von Jesus Christus für heute» luden verschiedene christliche Gemeinden aus der Region ein. So durfte der Umiker Pfarrer Wolfgang von Ungern-Sternenberg, der für die Organisation verantwortlich war, rund 60 Personen begrüssen. Nobert Bischofberger, Journalist und Theologie, erzählte aus seiner Tätigkeit bei der Sendung «Sternstunde Religion» des Schweizer Fernsehens. In 17 Jahren führte er ganz unterschiedliche Interviews. Diverse Sendungsausschnitte dieser Gespräche machten nicht nur die Veränderungen in all den Jahren deutlich, sondern führten verschiedene Aspekte seiner Arbeit vor.

 

Hie und da berührte ihn eine dieser Begegnungen tief. So bei der Sendung, in welcher der österreichische Jesuitenpater Georg Sporschill zu Gast war. Eine halbe Stunde erzählte der Pater aus seiner Arbeit und den Begegnungen mit den heimatlosen Kindern. Die Zuhörer spürten in den Ausführungen die persönliche Betroffenheit des Moderators. Gerade als er von den Gottesdiensten berichtete, die der Jesuitenpater mit den Strassenkindern im Untergrund feierte, war es für einen Moment, als ob das Gespräch gerade stattfinde. Ein dichter Augenblick, in dem spürbar wurde, dass Fernsehmachen nicht nur aus Technik besteht, sondern auch mit viel Herzblut und Leidenschaft zu tun hat.

 

Dieses Engagement leuchtete hell, als der Referent von seinem neusten Projekt «Spirituelle Wege der Schweiz» sprach. An diesem Beispiel zeigte er auf, dass Themen nicht immer am Redaktionstisch entstehen, sondern auch auf einem Familienausflug geboren werden können. So sei er beim Besuch der Beatushöhle fast über das Grab am Eingang gestolpert. Beatus, habe er gelesen und dabei an seinen zweiten Vornamen Beat gedacht. «Wer war dieser Mann?» Die spontane Verwunderung weckte Neugier. Aus der Neugier entspann sich ein Interesse für die althergebrachte Volksfrömmigkeit, die schliesslich zum Format «Spirituelle Wege der Schweiz» führte.

 

Dass es nicht immer einfach ist, Gäste zur Sendung einzuladen, durfte das Publikum am Beispiel von Umberto Eco erfahren. Solche Grössen könne man nicht direkt anfragen, sondern müssen über den Verlag oder das Management gehen. Im Falle Ecos lasse der Verlag nur bei Neuerscheinungen Interviews zu und diese auch noch in sehr begrenzter Zahl. «Zwei oder drei Interviews waren es damals. Eines davon wurde uns zugesprochen!» Ein Glücksfall und fast wie ein Lottogewinn. Die Begegnung mit dem italienischen Philosophen und Romancier sei von viel Menschenfreundlichkeit und Humor geprägt gewesen. Nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera wurde nicht nur ernst geredet, sondern auch viel gelacht.

 

Ordnung in die Fülle der Begegnungen brachte an diesem Abend der Pianist und Komponist Aldo Macchia. Zwischen den einzelnen Blöcken und zur Umrahmung des Abends spielte er Klavierstücke aus Klassik und Moderne. In seiner Musik verbanden sich Ernst und Leichtigkeit zu einer leuchten Botschaft, wie sie Nobert Bischofberger in seinem Schlusswort noch einmal auf dem Punkt brachte. Am Fusse des Berges scheint er unüberwindlich, doch steht man oben, weitet sich der Blick.

 

 

 

Christian Vogt, Ref. Pfarrer in Veltheim